fap fine art publishing gmbh
fap fine art publishing gmbh

Neuerscheinungen

  Buchtitel

  Andreas Mantel. Zum Leben erweckt – Eisenskulpturen im

  Dialog mit anderen Materialien

 

  Herausgeber

  Förderverein Kunst- & Kulturfenster rechter Zürichsee

 

  Katalogbearbeitung

  Thomas Kain

 

  Verlag

  fap | fine art publishing

 

  ISBN

  978-3-9524232-8-8

 

  Softcover

 

  Frontcover und Backcover mit Ausstanzungen

 

  90 Seiten

 

  54 Abbildungen

 

  1 Altarfalz links und rechts | 1 Ausklapper nach oben und unten

 

  24.5 cm x 29 cm

 

  Papier

  Cover: Fedrigoni Coalmine 300 g

  Buchblock: Perigord 170 g

 

  Erscheinungsdatum

  Drittes Quartal 2019

 

  Buchhandelspreis

  40 CHF | 40 Euro

 

  Vertrieb

  fap | fine art publishing gmbh

  Gseckstrasse 18

  CH-8707 Uetikon

  info@fineartpublishing.ch

 

 

  Klappentext

  

«Zum Leben erweckt» Andreas Mantel  harte und schwer formbare Materialien. Eisen, Schiefer  und Glas werden in seinen Händen zu beseelten Körpern, die mit dem Betrachter in einen Dialog treten, den man nicht missen möchte. Wieder und wieder stellt man sich vor die Werke Mantels und fühlt sich von ihnen verstanden. Die Materialien stehen in einem eigenen Dialog. Schnell gesellt man sich hinzu, schaut, hört, fühlt, denkt, glaubt und redet mit.

Die Themenvielfalt und die raffinierte Titelwahl gehen ins Heiter-Humoristische, doch zwingt Andreas Mantel auch zum Hinsehen. Immer dann, wenn der Betrachter intutiv wegsehen muss, da das Gezeigte Emotionen erzeugt, die Überforderungen bewirken. Beispielhaft stehen hier die beiden Werke «Blutzoll». In diesen lebensgrossen Skulpturen singen die Materialdialoge  ein Klagelied, dass sich in ein Requiem auswächst: Jede verwendete Oberflächentinktur zeigt die biografischen Verletzungen eines Menschen, der für den Missbrauch an sich steht. Dieser Missbrauch durch Folter bis hin zum Mord kann aber der ungebrochenen Würde des Menschen nichts anhaben. Dem Skulpteur Mantel gelingt es, diese Haltung visuell unzweifelhaft umzusetzen, indem er die Gesichtskonturen von allen Folterspuren unberührt und somit intakt lässt. Ein Vorgehen, das den Betrachter im Glauben an das Gute bestärkt. Die Humoristen sind ja die Tiefgründigen in unserer Gesellschaft. Andreas Mantel ist als Mensch-Künstler und Künstler-Mensch einer von ihnen.

 

«Kira Speiser – Farbe trifft Licht – Landschaften auf Aluminium»

 

Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung im Gemeindehaus Uetikon, 26.08.2018 bis 01.12.2018

 

Herausgeber

Förderverein Kunst- & Kulturfenster Rechter Zürichsee | Uetikon

 

Katalogbearbeitung

Thomas Kain

 

Gruss

Urs Mettler

 

Vorwort

Dr. Christian P. Schucan

 

Katalogbeitrag

Thomas Kain

«More Colors!» Farb- und Themenentwicklungen im Frühwerk Kira Speisers

 

80 Seiten, Paperback, 24,3 cm x 29 cm

 

ISBN

978-3-9524232-6-4

 

Buchhandelspreis

35 CHF | 35 Euro

 

Erscheinungsdatum

27.08.2018

 

Verlag

fap | fine art publishing

 

Klappentext

  Die Ausstellung «Kira Speiser – Farbe trifft Licht – Landschaften auf Aluminium» im Gemeindehaus in Uetikon am See bietet einen Überblick aus der zweiten Werkperiode der schweizerisch-dänischen Künstlerin Kira Speiser. Während die erste Werkperiode durch ihre Desaster Pictures in London und Madrid geprägt ist, zeigen die Landschaften die von Krieg und Terror verschonten Orte dieser Welt.

 

Der Katalog führt an exemplarischen Beispielen von Menschen gemachte Zerstörung vor, denen irisierende Landschaften antworten. Bei Speiser wird die Landschaft zur begehbaren und erlebbaren Ideallandschaft, zu erreichbaren Sehnsuchtsorten, die stärker als Krieg und Terror sind.

 

Kira Speisers Bilder sind biografisch geprägt. Sie selbst kommt als junge Schweizer «Heileweltbürgerin» nach London und erlebt den Bombenterror der IRA, der die Stadt 1993 mitten im Zentrum erschüttert. Dieses Ereignis prägt sie und führt sie in die Phase ihrer Desaster Pictures. Anselm Kiefers emblematisches Schwarz bietet ihr die Vorlage für ein «Disaster Brown», von dem sie ihr Lehrer Peter Doig in London «befreien» möchte. Doch erst der landschaftlich geprägte Lebensraum in Dänemark und in der Schweiz hellt die Farbpalette auf und ermöglicht der Künstlerin nun Werke, die sie nicht von der Gesellschaft «aufgezwungen» bekommt. Mit ihren Landschaftsbildern macht sie Angebote an unsere Gesellschaft, indem die Bilder frei von jeder Moral sagen: «Es ist die Natur, die uns trägt.»

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